Text statt Button
Gerade auf mobilen Endgeräten macht es aus Platzgründen oft Sinn, Dinge hinter eindeutigen Buttons zu verstecken, um sie nicht extra ausschreiben zu müssen. Doch hier gilt es abzuwägen, ob alle in Frage kommenden Nutzer wirklich direkt verstehen, was sich hinter dem Button verbirgt.
Denn was für den einen eindeutig ist, ist für den nächsten vielleicht nur ein unverständliches Zeichen. Und ein Konzern wie Google, der so ziemlich alle im Internet vertretenden Nutzergruppen auf sich vereint, begeht in solchen Fällen eine wirkliche Gradwanderung zwischen Vereinfachung und Verwirrung.
So wissen sicherlich die meisten unserer Leser, dass das Zahnrad im rechten oberen Bereich der organischen Suchergebnisse die Sucheinstellungen verbirgt. Doch wissen auch die Nutzer, die technisch nicht so interessiert sind, darüber Bescheid? Genau das testet Google in einem aktuellen Experiment.
In diesem verschwindet der Button und wird durch zwei Worte ersetzt. Hierbei handelt es sich um "Settings" und "Tools", also Einstellungen und Werkzeuge. Klickt man darauf, so erhält man dieselben Auswahlmöglichkeiten, wie aktuell beim Zahnrädchen auch. Und so sieht das Ganze aus:
https://twitter.com/searchrook/status/797062396338532352
Die Frage ist nun, ob das Wort "Settings" mehr Nutzer dazu bringen wird, sich ausführlich mit den zur Verfügung stehenden Sucheinstellungen auseinanderzusetzen. Sollte dies der Fall sein, so ist es nicht ausgeschlossen, dass Google das eigentlich sinnvolle Rädchen durch das ausgeschriebene Wort ersetzt.
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