Im Webmasters Hangout vom 26.06.2018 wurde die Frage gestellt, wie man bei der Indexierung von mehrsprachigen Webseiten vorgehen sollte, wenn deren Inhalte in mehreren Sprachen verfügbar sind und einige der Übersetzungen maschinell erstellt wurden.
Hier sollte man vorsichtig sein, weil Google das schnell als maschinelle Übersetzung identifizieren kann. Dieses Thema kam in der letzten Zeit häufiger auf: Maschinelle Übersetzungen sind bis heute noch nicht so gut, wie von einem Menschen erstellte Übersetzungen. In diesem Fall besteht eine Möglichkeit darin, diese maschinellen Übersetzungen mittels JavaScript einzuspielen, so dass ein Nutzer darauf zugreifen, der Googlebot sie jedoch hingegen nicht erfassen kann. Der originale Text in der Muttersprache sollte hingegen indexiert werden.
Fazit: Wer unter mehreren Sprachen in Suchmaschinen gefunden werden möchte, sollte seine Inhalte manuell übersetzen lassen. Eine maschinelle Übersetzung kann natürlich weiterhin als Vorlage dienen, solange sie von einem Menschen korrekturgelesen und verfeinert wird. Auch sollte man sich in die Lage seiner Seitenbesucher hineinversetzen und sich den umgekehrten Fall vorstellen – wie vertrauenserweckend ist ein Text in gebrochenem Deutsch?
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