Das Ändern des Veröffentlichungsdatums hat keinen Einfluss auf das Ranking bei Google
Website-Betreiber denken oft, dass Google eine Seite belohnt, wenn es neu veröffentlichten Content gibt. Da wäre es ja einfach, nur Kleinigkeiten zu ändern und dann das Veröffentlichungsdatum anzupassen. Aber so funktoniert Googles Algorithmus nicht, wie John Müller im Google Search Central SEO Hangout erklärte. Er rät davon ab, das Datum zu ändern, wenn es keine signifikaten Änderungen an der Webseite gibt. Das sei irreführend für die Besucher und bringt im Ranking keinerlei Vorteile. Wenn das CMS das Datum bei jeder kleinen Änderung automatisch anpasst, ist das jedoch auch nicht schlimm. Einen negativen Einfluss auf die Suchmaschine hat ein häufiges Ändern des Datums nämlich nicht, auch wenn Müller es nicht empfiehlt.
Was tun, wenn Google die falschen URLs crawlt?
Die Suchfunktion einer Website oder Open Redirects sind nur einige der Gründe, die dazu führen können, dass Google zu viele oder auch unerschwünschte URLs crawlt. Zum Glück gibt es mehrere Möglichkeiten, das zu verhindern. Am 9. April stellte John Müller von Google in den Google Search Central SEO Office Hours drei Maßnahmen vor, mit denen man das Crawlen beeinflussen kann. Eine Option ist das Sperren von unerwünschten URLs per robots.txt. Allerdings lässt sich das Indexieren so nicht sperren. Google wird die Seiten dann nur ohne Inhalte indexieren, weil das Crawlen der Seiten nicht möglich ist. Alternativ können Website-Betreiber die Crawl-Frequenz des Googlebots reduzieren. Dies kann in der Search Console manuell angepasst werden und führt dazu, dass Google sich beim Crawlen auf die wichtigsten URLs konzentriert. Falls diese Maßnahmen noch nicht den gewünschten Erfolg bringen, bleibt noch die Möglichkeit, per Serach Console Feedback an Google zu senden und um Unterstützung zu bitten bei dem für das Crawlen zuständigen Team.
Filtern und Vergleichen von Daten wird in der Google Search Console einfacher
Bild: StartupStockPhotos / pixabay.com
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