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Wochenrückblick KW 34 2024

Instagram testet das Vertical Grid und LinkedIn plant den lang ersehnten Edit-Button für geplante Beiträge. Google erweitert indes seine Empfehlungen für Video SEO.

Von Sandra Jakobs 2 Min. Lesezeit

Zwei Frauen arbeiten an Laptops an einem Holztisch mit Kalender und Notizbüchern, von oben fotografiert

Instagram testet Vertical Grid – mit zwiegespaltenen Reaktionen

Reels rücken bei Instagram immer weiter in den Fokus und könnten womöglich sogar für eine Revolution des Profil-Feeds sorgen. Denn aktuell testet Instagram ein Vertical Grid, in dem veröffentlichte Beiträge nicht mehr quadratisch, sondern in einer Hochkant-Vorschau angezeigt werden. Laut Instagram-CEO Adam Mosseri ist diese Entwicklung logisch, weil ein Großteil der Inhalte mittlerweile sowieso in vertikalen Formaten gepostet werde. Diese potenzielle Änderung gefällt allerdings nicht allen Nutzern. Kein Wunder, denn in der Vergangenheit haben zahlreiche Creator viel Zeit investiert, um ihre Feed-Ästhetik für die quadratische Vorschau zu optimieren, und entsprechende Templates für ihre Creatives erstellt. Sollte sich das Vertical Grid durchsetzen, würde dies einiges an Arbeit für eine erneute Anpassung bedeuten.

https://onlinemarketing.de/social-media-marketing/instagram-testet-vertical-grid-profil

LinkedIn Update: Bearbeiten-Button für geplante Beiträge

LinkedIn gibt Social Media Managern und Creatorn Grund zur Freude: Bald soll es möglich sein, geplante Beiträge nochmal zu bearbeiten! Bisher gab es diese Option nicht, sodass man geplante Beiträge erst zurücknehmen und dann in korrigierter Fassung neu einplanen musste, wenn man Fehler korrigieren oder sie noch einmal ändern wollte. Sehr umständlich! Nun soll dieses praktische Feature endlich ausgerollt werden, noch steht die Option aber nicht flächendeckend zur Verfügung. Auch im LinkedIn-Hilfebereich zur Beitragsplanung ist davon noch nichts zu lesen.

https://onlinemarketing.de/social-media-marketing/endlich-geplante-linkedin-beitraege-bearbeiten

Video SEO: Google gibt neue Tipps

Google hat seine Empfehlungen für Video SEO um weitere Tipps ergänzt und dabei die Watch Page in den Fokus gerückt. Bei einer Watch Page handelt es sich um eine Seite, die speziell dafür gedacht ist, Nutzern ein Video zu zeigen, z. B. eine eigene Landing-Page oder eine Videoplayer-Seite. Blogposts mit eingebettetem Video, Produktseiten mit Produktvideo oder eine Filmkritik inkl. Trailer gelten hingegen nicht als Watch Page.

Für Video SEO muss die Watch Page selbst indexiert sein und ein gutes Ranking erzielen, damit auch das Video überhaupt die Chance hat, von Google indexiert zu werden. Hierfür ist es ratsam, jede Watch Page mit einem individuellen Meta Title und einer Description zu versehen. Das Video muss in die Watch Page eingebettet sein und darf nicht hinter anderen Elementen wie einer Paywall versteckt sein. Für Paywalls müssen strukturierte Daten genutzt werden, damit eine Indexierung möglich wird.

https://www.seo-suedwest.de/9448-google-gibt-neue-tipps-fuer-video-seo-es-kommt-auf-die-watch-page-an.html

Bild: Mark Sivewright / Unsplash

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