Das Google Core Update vom Dezember ist da, Google optimiert die Linkdarstellung im KI-Modus und Instagram macht den Algorithmus für Nutzer transparenter.
Start des Google Core Updates im Dezember
Google hat den Startschuss für sein reguläres Core Update im Dezember 2025 gegeben. Das Unternehmen kündigte die Einführung des Updates via LinkedIn an und betonte, dass es darauf abzielt, Nutzern noch passendere und qualitativ hochwertigere Inhalte von unterschiedlichen Internetseiten zu präsentieren. Google teilte außerdem mit, dass die vollständige Implementierung dieses Aktualisierungsvorgangs bis zu drei Wochen in Anspruch nehmen kann. Dies bedeutet, dass die Ausrollung möglicherweise über die Feiertage und bis ins folgende Jahr andauert.
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Google optimiert Links im KI-Modus für mehr Sichtbarkeit
Google reagiert auf Kritik am neuen KI-Modus der Suche und kündigt eine Verbesserung der Linkdarstellung an. Bisher wurden in den KI-generierten Antworten relativ wenige Links integriert, die zudem kaum beachtet wurden. Künftig will Google die direkten Quellverweise – die sogenannten Inline-Links – zahlreicher und deutlicher in den Text einbetten. Zusätzlich werden diese Verknüpfungen mit ergänzenden Kontextinformationen versehen, um ihre Relevanz für die Suchanfrage zu verdeutlichen. Es bleibt allerdings fraglich, ob diese Anpassung zu einer signifikanten Steigerung der Klickrate für die verlinkten Websites führen wird, da die zentralen Informationen oft bereits in der KI-Zusammenfassung verfügbar sind. Möglicherweise steht diese Änderung auch im Zusammenhang mit dem laufenden Prüfverfahren der EU-Kommission.
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Instagram gibt Nutzern mehr Kontrolle über ihre Reels-Empfehlungen
Die Social-Media-Plattform Instagram hat in den Vereinigten Staaten das Pilotprojekt „Your Algorithm“ für ihr Reels-Format gestartet. Dieses neue Werkzeug reagiert auf den Wunsch der Community nach mehr Klarheit und Mitbestimmung bei den dargestellten Inhalten. Erstmalig wird offengelegt, welche Themen das Empfehlungssystem einem Profil zuordnet. Wesentlich ist, dass die Anwender diese vermeintlichen Interessen aktiv anpassen können, indem sie bestimmte Kategorien hinzufügen oder ausblenden, was eine individuellere und transparentere Nutzungserfahrung verspricht. Meta plant, diese Funktion schrittweise auf weitere Bereiche wie den Explore Feed auszuweiten. Experten raten Unternehmen und Content-Erstellern, die potenziellen Auswirkungen dieser stärker nutzergesteuerten Relevanz auf ihre bisherigen Strategien genau zu verfolgen. Gleichzeitig gilt der Schritt als Signal für erhöhte regulatorische Konformität.
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